30. April, 12 Uhr nachts.
Wir hatten am Abend im Kino den Film „Il Divo“ gesehen und waren exakt eine Minute vor Mitternacht wieder zuhause. Um zwölf gab es Glückwünsche, American Cheesecake und Prosecco. Ole freute sich riesig, wie man sieht. 30 werden ist gar nicht schlimm…





The last days of April…
Sorry, wir waren ein bißchen beschäftigt nach unserer Rückkehr aus Nicaragua.
Jetzt posten wir endlich mal wieder ein paar Bilder. Unser superwarmer April in New York…
P.S. Fotos von Oles Geburtstag folgen in den nächsten Tagen.











Unsere Woche auf Little Corn Island / Nicaragua (plus erstes Frühstück heute morgen zurück in New York)
Ole nach der Landung auf Big Corn Island. Was für eine kleine Maschine…



Von Big Corn Island aus sind wir mit einem Motorboot nach Little Corn gefahren worden. Dies ist ein Foto vom Boot aus auf den Bootssteg von Big Corn.

Ole auf der Terasse „unseres Hauses“. Wir waren so glücklich, die furchtbare Blech- und Papphütte der ersten Nacht gegen dieses Prachtstück eintauschen zu können. Durch die Bretter schien schon morgens um sechs die aufgehende Sonne, so dass wir oft um halb sieben mit Sonnenbrillen auf den Sonnenstühlen saßen.


Der Blick von unserer Veranda auf den Strand. Links steht der erste Tisch der Strandbar unserer Vermieterin Elsa. An diesem Tisch haben wir oft Reis mit Shrimps gegessen.




Morgens sind wir zum Frühstück sehr oft ins „Casa Iguana“ hinübergelaufen. In dem kleinen Hotel gibt es ein spitzenmäßiges, amerikanisches Rührei, Pancakes mit Ahornsirup und die einzige Tasse Kaffee auf der ganzen Insel. Wir haben auf roten Plastikstühlen im Schatten gesessen und morgens um neun bei 28 Grad im Schatten auf die Bucht geschaut.


Der Hafen. Rechts hinter mir leere Hummeraufbewahrungskisten. Links ein Boot, das „Lindsay“ getauft worden ist.


Strandspaziergang bei etwa 36 Grad im Schatten. Aus Angst vor einem Sonnenstich trage ich ein T-Shirt auf dem Kopf. Curly-O hat alles auch ohne Kopftuch gut überstanden.

Ole in der Südbucht. Hinter dem Frühstückshotel Casa Iguana gibt es einen Pfad zu einer einsamen Bucht, von dem uns ein nettes Urlauber-Ehepaar aus El Salvador beim Frühstück erzählte. Wir zwei sind gleich hingegangen, auf die Felsen geklettert und haben ewig lang dem Rauschen der Brandung zugehört. Hinterher stellte ich fest, dass ich meine Nase etwas verbrutzelt hatte. Wind und Brandung hatten mich ganz von der intensiven Morgensonne abgelenkt. Aber es sollte der einzige Sonnenbrand auf der Insel bleiben.


Drinks im Cuba Libre, dem besten Fischrestaurant der Insel. Links ein Frozen-Lime-Margerita, rechts ein Habana Special (Rum mit Ananassaft und irgendeiner grünen Flüssigkeit). Im Hintergrund wieder das Lindsay-Boot und die Hummerkisten.

Unsere Hüttennachbarn, ein kanadisches Ehepaar, erzählte uns am Strand von einem Shrimp-Gericht im Cuba Libre-Restaurant. Es seien „the best shrimps we ever had“. Wir haben es nicht geglaubt und dachten, das sei sicher maßlos übertreiben. Wie so oft, wenn Amerikaner oder Kanadier von etwas schwärmen. Aber sie hatten recht – auch, wenn sie auf dem Foto etwas matschig aussehen: diese Shrimps waren wirklich die besten Shrimps, die auch wir jemals gegessen hatten. Dazu gab es etwas Reis und einen kleinen Salat. Wir waren vor lauter Begeisterung gleich zwei Tage in Folge im Cuba Libre. Diese Shrimps auf dem Foto sind diejenigen mit „Cuban sauce“. Am Vortag hatte ich die gegrillten Shrimps. Sie waren noch besser.

Morgens um sieben vor unserer Hütte. Die Hüttennachbarn schlafen noch.

Der Osterhase ist auch auf Little Corn vorbeigekommen. Ole hatte ihm Bescheid gesagt. Er sitzt auf einer Riesenmuschel (einer echten).

Der letzte Abend auf der Pirateninsel.

Ole morgens um acht schon bestens gelaunt auf dem Rückflug von Big Corn Island nach Managua.

Extrem grelle Brause, die wir im Flugzeug bekamen. Wir haben sie brav getrunken. Dazu Cracker von Kraft, die „Club Social“ hießen. Toll, oder?


Ole und ich beim ersten Frühstück zurück in New York. Himbeermarmeladenbrot, Milchkaffee. Außerdem Obstsalat mit Joghurt. Auf Little Corn Island gab es wenig Obst und kaum Gemüse. Auf ihrer Insel ist es einfach zu heiß, dort bauen sie kaum etwas selbst an, weil sie es mit kostbarem Trinkwasser bewässern müssten. Und in den heißen Monaten regnet es viel zu wenig, so dass sie nicht genug Regenwasser zur Bewässerung auffangen können. Sie müssen alles per Boot einschiffen, daher sind Obst und Gemüse recht knapp. Nicaragua war toll, aber nach endlos langen 20 Stunden Rückreise (7 Stunden Aufenthalt in Managua) waren wir nachts dann froh, endlich in New York angekommen zu sein. Und haben das morgens nach dem Aufstehen mit einem langen Frühstück an unserem Küchentisch in der neuen Wohnung gefeiert.


































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